Ausblick

12. und 13. April 2019
zu Gast in der »universitas« (Eintritt frei)
Harvey Grossmann (Antwerpen, New York)
Bühnen-Regisseur an vielen Theater auf der ganzen Welt, arbeitet in der Nachfolge zu Edward Gordon Craig. Harvey Grossmann war bereits 2014 mit Vorträgen und Inszenierungen in der »universitas« zu Gast. Damals ist die »universitas« mit seinen Veranstaltungen gewissermaßen eingeweiht worden.

12.4.2019, Freitag, 20:00 Uhr
öffentlicher Vortrag
Harvey Grossmann zu der prägenden und wirkungsmächtigen theatralen Arbeitskonstellation zwischen Edward Gordon Craig und Isadora Duncan: »Craig and Isadora« (in Englischer Sprache)

13.4.2019, Samstag, 20:00 Uhr
Harvey Grossmann inszeniert mit Jelle Talsma (Schauspieler und Journalist; Leeuwarden, Niederlande) »The Approach to al’Mutasim« (nach Jorges Luis Borges) (in Englischer Sprache)

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25.4.2019, Donnerstag, 19:00 Uhr
öffentliche Lesung
Alban Nikolai Herbst stellt den ersten seiner beiden neuen Erzählbände vor: »Wanderer I« (2019, Septime-Verlag Wien), zusammen mit seiner Lektorin Elvira M. Gross. Für mehr Info siehe Plakat

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30.4.2019, Dienstag, 20:00 Uhr
öffentliches Gespräch
»Möglichkeit« versus »Virtualität« – der Physiker Hans J. Pirner (Theoretische Physik Universität Heidelberg) im Gespräch mit Clemens Bellut

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10.5.2019, Freitag, 19:00 Uhr
öffentlicher Vortrag im Salon des Völkerkundemuseums (Hauptstraße 235)
»Neumen« – Wie die Schrift zur Musik findet
Der Vortrag der Komponistin, Musikwissenschaftlerin, Vokalistin und Clavichordistin Ellen Hünigen gibt uns eine Einführung in die Welt der Neumen, der frühesten Musikaufzeichnungen im europäischen Raum. Bis ins 9. Jh. hinein war man noch maßgeblich der Auffassung, man könne Gesang nicht schriftlich bannen, er erklinge und verflöge dann, sobald der letzte Ton verebbt ist. Warum und auf welche Weise wurde begonnen, dies flüchtige, vergängliche Moment aufzuzeichnen? Ellen Hünigen schildert die historische Situation, in der einheitliche Notationen gesucht wurden, um den Gregorianischen Choral zu etablieren. Sie zeigt Beispiele solcher Ansätze in liturgischen Handschriften des 9. bis 12. Jhs. Aus den Aufzeichnungen wird singend und durch Betrachtung der Neumenschrift deren Eigenschaft als zunächst das Gedächtnis stützende Hilfe aber auch die Anschaulichkeit und der analytische Charakter in den lateinischen Neumenschriften gezeigt.
Mit einer Einführung von Rainer René Mueller.
(veranstaltet in Kooperation mit dem KlangForum Heidelberg e.V.)

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11.5.2019, Freitag, 19:00 Uhr
Vorpremiere des Live Hörspiels »Ein Abend mit Ray Bradbury – Beyond Fahrenheit 451«
Eintritt frei
Ensemble »die artverwandten – Gesellschaft für abwegige Literaturen«
Science Fiction oder Psychothriller, eine ländliche Idylle, die unmerklich ins Fantastische kippt: Ray Bradburys Stories befassen sich stets auch mit existenziellen Themen wie der Sehnsucht nach Erlösung, der Frage nach dem Sinn des Lebens oder dem Traum, die Vergangenheit ändern zu können.

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16.5.2019, Donnerstag, 19:30 Uhr
öffentliches Gespräch
Dirk Werle (Professor am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg) anläßlich der Neuerscheinung seines Buchs »’Barocke‘ Lyrik lesen« (Verlag Vittorio Klostermann, 2019) im Gespräch mit Tobias Bulang (Professor am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg)

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2018 – noch nicht terminiert
Die verlegerische Konstitution des Öffentlichen
Frank Berberich (Herausgeber der Zeitschrift »Lettre International«)

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